Rheinisch-Westfälische Realschule Dortmund

LWL Förderschule · Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation

Die Rheinisch-Westfälische Realschule betreut ca. 120 Schülerinnen und Schüler mit Hörschädigung der Sekundarstufe I an ca. 60 Realschulen, Gymnasien und an Gesamtschulen.

Es handelt sich in der Regel um Einzelintegration von Schülerinnen und Schülern mit Hörschädigung in den genannten  Schulformen.

Das Einzugsgebiet für die RWR umfasst neben der Stadt Dortmund folgende Landkreise und Städte: Unna, Bochum, den Märkischen Kreis, den Ennepe-Ruhr Kreis, Hagen, Hamm und den Hochsauerlandkreis. Betreut werden alle Schulen der Sekundarstufe I und II mit Ausnahme der Hauptschulen.flyer gl

Das Ziel des Gemeinsamen Lernens für Schülerinnen und Schüler mit Hörschädigung ist die uneingeschränkte Teilhabe an Lebens- und Lernsituationen der allgemeinen Schule. Die Begleitung des Kindes durch eine Lehrkraft der Schule für Hörgeschädigte soll sicherstellen, dass die Besonderheiten, die sich durch die Hörschädigung ergeben, berücksichtigt werden.

Durch regelmäßige Teambesprechungen, Fortbildungen, Evaluationen und Kollegiale Fallberatungen sichern wir die Qualität des Gemeinsamen Lernens. Darüber hinaus erfolgt ein überregionaler fachlicher Austausch auf Landesebene im Arbeitskreis Gemeinsames Lernen NRW (AK GL NRW).

In jährlichen Rhythmen werden ein GL-Schultag und die Dialogkonferenz angeboten.

Der GL-Schultag findet im Oktober oder November statt. Hier sind alle Kolleginnen und Kollegen der Regelschule eingeladen, die eine Schülerin/einen Schüler  mit einer Hörbeeinträchtigung unterrichten. Vorträge, Diskussionsrunden, Hospitationen und Workshops bieten hier die Möglichkeit sich zum Thema hörgeschädigtenfreundliches Unterrichten fortzubilden.

Vor Beginn eines jeden Schuljahres (i. d. Regel im Juni/Juli) findet die Dialogkonferenz statt. Adressaten dieser Veranstaltung sind die künftigen Klassenlehrer der hörgeschädigten SchülerInnen und die Schulleitungen der Regelschulen. Im Austausch mit den Sonderpädagogen werden erste Grundlagen zum Thema Hörschädigung vermittelt, organisatorische Rahmenbedingungen geklärt und individuelle Informationen bezüglich des GL-Schülers/der GL-Schülerin ausgetauscht.

Für die GL-SchülerInnen der Klassen 9 (zuweilen auch der Klassen 8) bietet der Integrationsfachdienst (IFD) ein Kommunikationstraining in Hattingen an. Terminiert ist die Veranstaltung in der Regel im Oktober/November des Schuljahres. Die interessierten SchülerInnen werden mit der Teilnahme am Kommunikationstraining Teil des STAR-Projektes als Alternative zu KAOA an der Regelschule.

 

Die SchülerInnen aus dem Großraum Westfalen/ Lippe/ nördliches Ruhrgebiet verbringen drei Tage miteinander und tauschen sich bezüglich Ihrer Erfahrung im GL aus. Die Seminare werden von ausschließlich hörgeschädigten Teamern geleitet. Neben der Möglichkeit zum Austausch wird besonderer Wert auf das Vermitteln von Kompensations- und Kommunikationsstrategien gelegt. Ein Fokus wird auf das Kennenlernen von technischen Hilfsmitteln gelegt.

 

Das Kommunikationstraining ist auch deshalb wertvoll für die Schülerinnen und Schüler, da ein erster Kontakt zum IFD entsteht und die Hilfestellung, welche durch den IFD geleistet werden kann, genau erläutert wird.

Ansprechpartnerin für das Gemeinsame Lernen:

U. Laufenberg